Hey, willkommen zur November-Ausgabe unseres Process Management News Round-Ups! Hier bekommst Du einen Überblick über die neuesten Trends und Innovationen, die das Business Process Management (BPM) gerade umkrempeln. Dieses Mal schauen wir uns an, wie generative KI-Tools wie ChatGPT die Bildung verändern, was es mit Object-Centric Process Mining (OCPM) auf sich hat, und wie man in der Industrie mithilfe von Zeitreihen-Daten Case IDs aufspüren kann.
Klingt spannend? Dann lass uns loslegen!
In der Bildung hat ChatGPT mittlerweile richtig Wellen geschlagen. Ob als Helfer für bessere Texte, smarter Feedbackgeber oder persönlicher Lern-Coach – die KI revolutioniert, wie Schüler und Studierende lernen. Eine Studie im International Journal of Management Education hat sich die Sache genauer angeschaut. Mithilfe von Web Mining und Machine Learning wurden über 2.000 Artikel analysiert. Ergebnis: Tools wie ChatGPT sind aus dem Bildungsalltag kaum noch wegzudenken.
Was bringt’s konkret?
Natürlich gibt’s auch Herausforderungen: Wie stellt man sicher, dass die KI sinnvoll genutzt wird und nicht einfach komplette Arbeiten für Schüler schreibt? Für Lehrkräfte bedeutet das, ChatGPT bewusst einzusetzen und klare Regeln zu schaffen. Aber das Potenzial für kreatives Lernen und bessere Ergebnisse ist riesig.
Okay, jetzt wird’s ein bisschen nerdig – aber auch super spannend, versprochen! Wil van der Aalst und sein Team haben mit Object-Centric Process Mining (OCPM) eine Methode entwickelt, die traditionelle Prozessanalysen auf ein neues Level hebt. Klassische Process-Mining-Ansätze betrachten oft nur einfache Workflows – wie „Order-to-Cash“. Aber die Realität in der Produktion oder Logistik ist meistens viel komplexer: Da arbeiten Maschinen, Teile, Mitarbeiter und Kundenaufträge ständig miteinander.
Was macht OCPM besser? Anstatt Prozesse linear zu analysieren, schaut OCPM auf alle Objekte und wie sie miteinander interagieren. Dadurch wird sichtbar, wo die Engpässe wirklich stecken. Und die Forschung zeigt, dass das echte Game-Changer sein kann – gerade in der Produktion oder in der Lieferkette.
Praxisbeispiele:
Stell Dir vor, Du willst den Betrieb einer riesigen Bergbaumaschine optimieren, hast aber keine klassischen Event-Logs. Was tun? Genau hier setzt eine neue Methode von Edyta Brzychczy und ihrem Team an. Sie nutzen Zeitreihen-Daten, um aus Sensorwerten Case IDs zu generieren. Klingt kompliziert? Eigentlich ist es ziemlich clever: Die Algorithmen suchen nach Mustern – wie Schwankungen im Stromverbrauch einer Maschine – und leiten daraus ab, wann ein Prozesszyklus startet und endet.
Wofür ist das gut?
Mit dieser Innovation schließt die Industrie eine wichtige Lücke: Prozesse lassen sich auch ohne klassische Event-Daten analysieren und verbessern.
Was heißt das für Dich?
Die Zukunft des BPM wird immer smarter, transparenter und vernetzter. Egal ob KI, OCPM oder IoT-Daten – wer nicht mitzieht, bleibt schnell zurück. Wie bereit ist Dein Unternehmen, diese Technologien zu nutzen? Die Zeit, in die Zukunft zu investieren, ist jetzt.
Bleib dran – auch nächsten Monat bringen wir Dir die heißesten News rund um Business Process Management!
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