Willkommen zu einer weiteren Ausgabe von „Zwei-in-Eins“, unserem monatlichen Blogpost, in dem wir gängige Herausforderungen im Business Process Management angehen und zwei praktische Lösungen anbieten. Diesen Monat beschäftigen wir uns mit einem weitverbreiteten Problem: schlechte Datenqualität. Viele Unternehmen haben heute mit Datensystemen zu kämpfen, die nicht den modernen Best Practices entsprechen. Diese Mängel können zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Implementierung datengestützter Managementansätze wie Process Mining oder Business Intelligence führen, was suboptimale Ergebnisse zur Folge hat.
In vielen Unternehmen zeigt sich schlechte Datenqualität durch unvollständige, inkonsistente oder ungenaue Daten. Ein Beispiel: Ein Einzelhandelsunternehmen könnte Diskrepanzen in seinen Verkaufsdaten feststellen, weil verschiedene Abteilungen unterschiedliche Formate für die Dateneingabe verwenden. Diese Inkonsistenz erschwert es, einen klaren Überblick über die gesamte Verkaufsleistung zu bekommen, was zu falschen Geschäftsentscheidungen führt. Solche Probleme sind nicht nur zeitaufwändig zu beheben, sondern behindern auch die effektive Anwendung fortschrittlicher Datenanalysen und Prozessverbesserungsstrategien. Das Ergebnis ist oft ein Teufelskreis aus schlechten Daten, die zu schlechten Erkenntnissen führen und ineffiziente Geschäftsprozesse weiter verschlechtern.
Eine der effektivsten Methoden zur Bekämpfung schlechter Datenqualität ist die Verbesserung der Dateneingabepraktiken im gesamten Unternehmen. Hier sind einige Strategien, um dies zu erreichen:
Um unsere Leser bei der Automatisierung ihrer Datentransferprozesse zu unterstützen, veranstalten wir am Ende des Monats ein Webinar. In dieser Session werden wir tiefere Einblicke in die Nutzung von Automatisierung für ein besseres Datenmanagement geben.
Die erste Lösung bezieht sich auf zukünftige Datenqualität, aber wir müssen uns auch mit bestehenden, schlechten Daten aus der Vergangenheit befassen. Eine Möglichkeit, dies anzugehen, ist die Investition in robuste Tools zur Datenqualitätsmanagement. Diese Tools können dabei helfen, die Datenqualität während ihres gesamten Lebenszyklus zu überwachen, zu bereinigen und aufrechtzuerhalten. Hier sind einige wichtige Strategien für die effektive Implementierung dieser Tools:
Durch die Investition in Tools zur Datenqualitätsmanagement können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Daten genau, konsistent und zuverlässig bleiben, was bessere Entscheidungsfindung und effektivere datengestützte Anwendungen ermöglicht.
Die Implementierung dieser Lösungen wirft mehrere wichtige Fragen und Herausforderungen auf. Zum Beispiel:
Mitarbeiter zu sensibilisieren und zu schulen, um die Bedeutung genauer Daten zu erkennen, kann eine Kultur der Qualität im gesamten Unternehmen fördern.
Für ein besseres Verständnis der potenziellen Vorteile sauberer Daten und für einige Überlegungen bei der Gestaltung dieses Prozesses, schauen Sie sich unser Whitepaper zu diesem Thema an: „Measure How, Not What: The Process-Oriented Decision-Making Manifesto“.
In unserem kommenden Artikel „Quick Tips“ werden wir Strategien beleuchten, um die Kundenzufriedenheit zu retten, wenn diese bereits einen kritischen Punkt erreicht hat. Während das beste Kundenmanagement proaktiv erfolgt, gibt es manchmal Situationen, die wir kontrollieren können oder auch nicht, in denen wir Lösungsansätze finden müssen. Bleiben Sie dran für einige Tipps, was zu tun ist, wenn Sie sich in dieser Situation befinden.
Bleiben Sie innovativ und streben Sie nach Exzellenz in Ihren Datenmanagement-Praktiken. Wir freuen uns darauf, nächste Woche weitere Einblicke mit Ihnen zu teilen, auf „Peaking Process Excellence“. Und denken Sie daran, dass Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen können, wenn Sie diese Herausforderungen ausführlicher besprechen möchten.
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