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Process Management News Round-Up: Juni 2025 Edition

Geschrieben von Julian Weiß | 18.08.2025 08:00:00

Willkommen zur Juni-Ausgabe unseres Noreja News Roundups! Diesmal werfen wir einen Blick auf die spannendsten Entwicklungen im Business Process Management (BPM). Im Fokus stehen: Wie Nachhaltigkeit zunehmend in Prozesse eingebettet wird, warum „Agentic BPM“ mehr als nur ein Buzzword ist – und welche Trends Robotic Process Automation (RPA) in 2025 richtig durchstarten lassen.

Nachhaltigkeit im Business Process Management: Kein Nice-to-Have mehr 

Worum geht’s? 

Andreas Fritsch hat sich in einer aktuellen Studie damit beschäftigt, wie sich Nachhaltigkeit systematisch in BPM integrieren lässt. Sein Ansatz: sogenannte Sustainability Analysis Patterns, die klassische BPM-Konzepte mit etablierten Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung verknüpfen. 

Was steckt drin?

  • Sustainability Analysis Patterns: Das sind Frameworks, mit denen sich ökologische und soziale Auswirkungen von Prozessen analysieren – und verbessern – lassen.
  • Einsatz im Alltag: Die Patterns lassen sich direkt auf bestehende Methoden wie Process Modeling oder Process Mining anwenden. 

Warum das wichtig ist

Mit diesen Werkzeugen haben Unternehmen die Chance, ihre Prozesse nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger zu gestalten – und das messbar. Das Ziel: wirtschaftliche Performance UND gesellschaftliche Verantwortung zusammenzubringen.

Agentic BPM: Wenn Prozesse eigenständig handeln

Was steckt dahinter?

„Agentic BPM“ ist ein Konzept, das Hoang Vu und sein Team ins Rampenlicht rücken. Gemeint ist die Integration autonomer Software-Agenten in BPM-Strukturen. Diese Agents arbeiten mit GenAI-Technologie – und agieren selbstständig innerhalb von Prozessen.

Erkenntnisse aus der Praxis

  • Agent Autonomy: GenAI-gestützte Agents können Entscheidungen treffen und Prozesse in Echtzeit mitgestalten.
  • Erfahrungen aus dem Feld: Unternehmen berichten von mehr Effizienz, aber auch von Herausforderungen wie inkonsistenten Daten und der Frage, wie man solche Agenten sinnvoll steuert.

Was bedeutet das konkret?

Agentic BPM verlangt neue Governance-Modelle. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die autonomen Helfer nicht gegen, sondern mit den Menschen arbeiten – und dabei zuverlässig und nachvollziehbar bleiben.

RPA 2025: Diese 6 Trends solltest du kennen

Was ist los in der Automatisierung?

Laut Blueprint Software Systems prägen aktuell sechs große Trends die Entwicklung von Robotic Process Automation – und die haben es in sich.

Das sind die Top-Trends

  • Hyperautomation: RPA trifft AI, Machine Learning und Process Mining – und automatisiert damit ganze Workflows.
  • AI-Enhanced RPA: Bots, die unstrukturierte Daten verstehen und live Entscheidungen treffen.
  • Neue Branchen: Von Healthcare über Bildung bis zur Landwirtschaft – RPA findet neue Anwendungsfelder.
  • Cybersecurity on Point: Künstliche Intelligenz hilft, Sicherheitsbedrohungen in Echtzeit zu erkennen und zu handeln.
  • Low-Code-Plattformen: Auch ohne IT-Know-how lassen sich heute Automationen bauen.
  • Bot Lifecycle Management: Der gesamte Lebenszyklus von Bots rückt in den Fokus – für maximale Effizienz.

Warum das wichtig ist

Diese Entwicklungen machen RPA nicht nur smarter und sicherer – sondern auch deutlich zugänglicher. Unternehmen jeder Größe können damit Prozesse digitalisieren, Kosten senken und ihre Teams entlasten.

Fazit

Egal ob nachhaltige Prozesse, autonome Agents oder intelligente Automatisierung: Business Process Management steht 2025 an einem Wendepunkt. Wer heute in diese Trends investiert, legt das Fundament für mehr Effizienz, Anpassungsfähigkeit – und echte Zukunftsfähigkeit.